Brautstrauß

BrautstraußHäufig wird ihm zu wenig Bedeutung zugemessen, doch die Wirkung des Brautstraußes sollte man nicht unterschätzen. Von daher ist es auch nicht immer ein leichtes Unterfangen, wenn der Bräutigam, ganz nach Brauch, den Strauß beim Floristen ordert. Denn meist werden die Vorstellungen der Braut außer Acht gelassen. Zudem kann es dann passieren, dass der Strauß und die ausgesuchten Blumen nicht mit dem Stoff des Kleides und dem Kleiderstil harmonieren. Bedenkt man jetzt, dass man den Strauß mit Sicherheit die nächsten zwanzig oder dreißig Jahre immer wieder auf Bildern oder in Videos zu Gesicht bekommt, wird man sich jedes Mal aufs Neue ärgern. Wer mit dem Brauch nicht brechen will, sollte zumindest dem Bräutigam ein Stoffmuster des Brautkleides mitgeben, damit sich der Florist daran orientieren kann. Der klassische Brautstrauß, wie er lange Zeit gang und gebe war, wurde in einen Halter gesteckt und nicht gebunden. Diese Sträuße waren in der Regel sehr opulent und nahmen manchmal beachtliche Ausmaße an. Heute ist man zum Glück von diesem Standard wieder etwas abgewichen. Neben der Möglichkeit, den Strauß in einen sogenannten Brautstraußhalter zu arbeiten, werden die Sträuße vermehrt auch wieder gebunden. Runde, kleine kompakte Sträuße, wie man sie aus den Hollywoodfilmen kennt, sind auch hier zu Lande wieder sehr gefragt. Aber auch sogenannte Überarmsträuße, die der Braut in den Arm gelegt werden, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Wer eher die schmale Silouhette bevorzugt, wird sich über die Zepterform freuen, die ebenfalls beim Thema Brautstrauß sehr gefragt ist.

Erlaubt ist was gefällt

Da Geschmäcker ziemlich unterschiedlich sind und nicht unbedingt der aktuellen Mode unterliegen, haben Braut und Bräutigam heute eine große Auswahl an Möglichkeiten. Auch imposante Einzelblüten wie Lilien oder Calla fungieren mit etwas grünem Beiwerk als edle Alternative zum herkömmlichen Brautstrauß.