Hochzeitsreis

HochzeitsreisEin sehr beliebter Brauch ist das Werfen mit Reis nach der Trauung. Wohingegen das Blumenstreuen meist nur nach einer kirchlichen Trauung gemacht wird, wird das Werfen mit Hochzeitsreis auch nach einer standesamtlichen Hochzeit gerne vollführt. Allerdings sollte man sich vorher schlau machen, ob es vor dem Standesamt erlaubt ist und wenn ja, ob man den Reis im Anschluss selbst wieder zusammenfegen und entsorgen muss. Denn viele Standesämter reagieren manchmal etwas allergisch in Bezug auf Wurfmaterialien. Von daher lieber im Vorfeld abklären, um unnötigen Ärger zu vermeiden. Doch Hochzeitsreis wird nicht nur gerne nach einer standesamtlichen Trauung geworfen. Auch nach einer kirchlichen Trauung ist dies ein beliebter Brauch, um den Frischvermählten Glück zu wünschen. Gerade wem das Blumenstreuen vielleicht zu brav, steif oder romantisch ist, für den ist die Sache mit dem Hochzeitsreis eine gute Alternative. Denn hier kann die ganze Hochzeitsgesellschaft aktiv mitwirken.

Nichts dem Zufall überlassen

Reis für die HochzeitWer als Brautpaar nicht darauf vertrauen möchte, dass Verwandte und Freunde von sich aus Hochzeitsreis mitbringen, der kann natürlich selbst vorsorgen. So können beispielsweise kleine Spitztüten aus hübschem Papier selbst hergestellt und diese mit Reis befüllt werden. Ein lustiger Spruch darauf und so kann man die Tütchen arrangiert in kleinen Körben am Ausgang platzieren. Eine andere Möglichkeit wäre es, den Reis in kleine Tütchen aus Pergamentpapier zu füllen und diese am Ende der selbst gestalteten Kirchenhefter einzukleben. Auch hier darf der Verweis nicht fehlen, dass das Werfen vom Brautpaar ausdrücklich gewünscht ist.