Seifenblasen

SeifenblasenOft hat man das leidige Problem, dass es vor dem Standesamt oder der Kirche nicht gewünscht ist, Blüten zu streuen oder aber Reis zu werfen. Dabei sind diese Bräuche bei vielen sehr beliebt und gehören irgendwie dazu. Doch was macht man nun, wenn man gerade eben auf ein solches Problem stößt, dass beide Varianten nicht erlaubt sind? Viele Paare wünschen sich nach der Vermählung beim Auszug noch einen krönenden Abschluss. Eine schöne Alternative, die aus England und Amerika nach Deutschland herüber geschwappt ist, sind Seifenblasen. Sicherlich passen Seifenblasen nicht zu jeder Hochzeit, aber wer es gerne romantisch oder auch ein bisschen verspielt mag, für den könnte dies eine gelungene Alternative sein.

Wie auf Wolke sieben

Natürlich sieht es etwas blöd aus, wenn man auf der Einladungskarte vermerkt, dass die Gäste doch bitte jeder eine Dose Seifenblasen mitbringen mögen. Denn viele werden das wohl für einen Scherz halten oder sie überlesen diese Aufforderung geflissentlich. Besser ist es, wenn man die Seifenblasen vorab selber besorgt. Am besten einige Zeit vor der Trauung, so dass man den, doch meist nicht sehr attraktiven Plastikdosen, noch ein angemessenes Gewand verpassen kann. Das muss nichts Außergewöhnliches sein. Vielleicht eine Banderole aus Tonpapier in den Farben der Hochzeitsdeko oder etwas Ähnliches. So kann man die Behälter mit den Seifenblasen, ähnlich wie beim Hochzeitsreis am Ausgang positionieren. Beim Verlassen der Kirche oder Standesamt kann sich dann jeder der Hochzeitsgäste ein Röhrchen mit Seifenblasen herausnehmen und so das frischvermählte Paar wie auf Wolke sieben in die Ehe schweben lassen.