Shabby Chic

Shabby ChicEigentlich könnte man meinen, es handelt sich hier um schäbige Möbel, doch würde man die dann liebevoll als Shabby Chic bezeichnen? Shabby Chic ist also nichts, wofür man sich schämen braucht, ganz im Gegenteil dieser Einrichtungsstil erfreut sich immer mehr wachsender Beliebtheit. Ursprünglich kam die Idee des Shabby Chics aus England. Hier wollte man das Interieur alter Landhäuser imitieren und schaffte unter anderem ausgeblichene Sofas, verrostete Gardinenstangen und altes Geschirr an. So wollte man einen Gegenpol zu den exklusiven Designer Möbeln schaffen. Was als kleines Experiment begann, zieht nun weite Kreise. Mittlerweile gibt es schon viele begeisterte Anhängerinnen, auch in Deutschland, die dem Shabby Chic nach Herzenslust fröhnen. Angelehnt an den romantischen Einrichtungsstil darf auch hier nach Herzenslust dekoriert werden und zwar mit ganz vielen Materialien.

Der Zauber der Nachlässigkeit

Shabby Chic StilAnders als bei anderen Einrichtungsstilen wirkt beim Shabby Chic nie etwas wirklich arrangiert. Die Möbel und Accessoires sollen ganz bewusst eine gewisse Nachlässigkeit ausstrahlen. Also beispielsweise Regale, die so aussehen als hätten sie lange Jahre im Regen gestanden oder aber Möbel, die gewisse Gebrauchsspuren zeigen. Das alles ist beim Shabby Chic erlaubt und sogar erwünscht. Das Tolle an diesem Einrichtungsstil ist, dass man wie bei keinem anderen sonst, selbst unglaublich kreativ werden kann. So kann man sich mit etwas Geschick und einer Portion Kreativität relativ günstig wunderbar einrichten. Denn in der Regel sind Flohmärkte für Liebhaber des Shabby Chics wahre Goldgruben. Zwar hat auch mittlerweile die Möbelindustrie den Shabby Chic für sich entdeckt, doch hier muss man für den „Shabby“ Effekt jede Menge Geld zahlen. Wer es sich also traut ein wenig mit den eigenen Händen zu werkeln und den Shabby Chic liebt, der sollte sich einfach mal ran trauen.